Synopsen weiterer Filme

o.T. (Retroflektion): (1990, 8min)
Die immer kleineren Gesten und Ausschnitten mit denen ich eine Person portraitiere werden so wichtig, daß der Film dieses Suchen (Sezieren) genau so beschreibt wie die zugleich haltsuchende und sich durch die Kamera beschienen fühlende Frau.
Retroflektion: in sich verschlossen sein, sich selbst reflektieren.
Den Zuschauer hat durch die Materialität des Films wenig Möglichkeit, sich zu verlieren.

Pflanzen: (1989, 6min)
Der Film ist mit pflanzlichen Eigenschaften eng verwoben, sie wirken wie Innenbilder, ein Wachsen und Pulsieren. Als mein erster Film hängt er motivisch mit meinen damaligen Fotoarbeiten zusammen, wie diese ist er größtenteils handcoloriert.

Idyll und weg: (1991, 6min)
Glitzernde Murmeln, durch die hindurchgefilmt wird, als ob sie eine geblümte Welt enthalten, oder die, gegen die Kamera gerichtet, deren schwarzes Objektiv wie eine Pupille wiederspiegeln, oder die einfach weggeschnalzt werden. Dann Gesang, wirklicher als die Bilder.